PIRATEN Altona

Piratenpartei Hamburg Altona

STADT GEHT AUCH ANDERS !!!

Aufruf zur 2. ALTONAER FAHRRADDEMO für eine sozial gerechte Wohnraumpolitik

am Samstag 26.Mai 2018
Start: 15 Uhr FABRIK Altona (Barner Str. gegenüber Villa Dunkelbunt).

Überall wird gebaut. Großinvestoren »verdichten« die Stadt mit immer neuen Luxuswohnungen und teuren Bürobauten. Grünflächen, Kleingärten und Innenhöfe verschwinden. Kleine Gewerbetreibende müssen um ihre Existenz fürchten. Die wenigen Sozialwohnungen, die gebaut werden, sind meist nur für 15 Jahre sozial gebunden. Danach werden sie teuer vermietet oder verkauft. So steigen die Mieten immer weiter.
Ärmere Menschen und Normalverdiener*innen werden verdrängt an den Stadtrand oder ins Umland.
Diese Politik nützt nur Investoren und Besserverdienenden. Damit muss Schluss sein! Wir brauchen dauerhaft gemeinnützige Wohnungen, eine Begrenzung der Mieten und echte Mitentscheidung der Betroffenen!
Wie schon bei unser ersten Fahrraddemo im letzten Herbst besuchen wir am 26. Mai Orte in Altona, die von Investoren bedroht sind oder gegen Investoreninteressen durchgesetzt wurden.

• Die Bewohner*innen der VILLA DUNKELBUNT kämpfen für den Erhalt des Wohnprojekts samt Kulturraum und Werkstatt zu gleichen Konditionen. Die Fa. Köhler & von Bargen hat das markante Ensemble an der Ecke Barnerstraße/Bahrenfelder Straße gekauft und will es abreißen.
• Gegen jede Vernunft will die DB den FERNBAHNHOF ALTONA schließen und durch einen Neubau mit zwei 20-stöckigen Hochhaustürmen am Friedhof Diebsteich ersetzen (Gesamtkosten über 1 Mrd. €). PRELLBOCK ALTONA kämpft dafür, dass der Bahnhof bleibt, wo er ist.
• Ottensens Straßen sind laut, zugeparkt und gefährlich. Dreckige Luft und Lärm machen krank, der Klimawandel zwingt zu sofortigem Handeln. Die OTTENSER GESTALTEN wollen ein lebens- und liebenswertes Viertel. Die Verkehrs-Ini macht Druck für nachhaltige Politik
• In der EIMSBÜTTLER STRASSE 135 will ein Investor den Bunker abreißen und auf sieben Geschossen 70 »Microappartements« à 20 m² bauen. Die Initiative »NachbarInnen für nachhaltige Nachbarschaft« fordert stattdessen familiengerechte und soziale Stadtplanung. Keine Miniwohnungen für Maxirenditen.
• Der siebengeschossige Neubau in der der Bartelsstraße 65 reicht dem Investor Köhler & von Bargen nicht: Zusätzlich soll das Innenhof-Biotop mit seinen 27 alten Bäumen einem Neubau mit 11 Eigentumswohnungen weichen. Die Anwohnerinitiative SCHANZENBIOTOP will diese grüne Oase erhalten.
• Im Werkhof BERNSTORFFSTRASSE 117 wohnen und arbeiten über hundert Handwerker und Künstler. Jetzt hat ein Berliner Großinvestor das Areal gekauft. Die Menschen dort wehren sich, weil sie befürchten, dass ihre Wohn- und Arbeitsstätten durch teure Neubauten ersetzt werden.
• Der Kulturenergiebunker KEBAP in der Schomburgstraße ist ein positives Beispiel: So könnte soziale Stadtentwicklung aussehen!
Hier soll erneuerbare Energie erzeugt werden, um mit dem Gewinn Kulturprojekte im Bunker zu finanzieren. Noch wird verhandelt …

Hier die Demoroute:
Demoroutr2018_03


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