PIRATEN Altona

Piratenpartei Hamburg Altona

Bürgerwille gegen Politik – 1:0

Die Bürgerinitiativen gegen Großunterkünfte für Flüchtlinge und für mehr Integration haben sich mit  den Regierungsfraktionen geeinigt. Somit konnte ein Volksentscheid abgewendet werden. Die Details zur Einigung und den Bürgervertrag Rissen sind hier nachzulesen:
http://www.vin-rissen.de/2016/07/12/so-sieht-der-bürgervertrag-für-rissen-aus/

Die beteiligten Initiativen konnten die von ihnen geforderte Reduzierung auf maximal 300 Flüchtlingen in der Unterkunft Suurheid bis Ende 2019 durchsetzen. Damit soll eine Kernforderung der Initiativen umgesetzt werden.
Die Piraten Altona sehen die Einigung grundsätzlich positiv. Einerseits wird damit deutlich, dass die Bürger ihr Bedürfnis nach mehr Beteiligung durchsetzen und bei politischen Entscheidungen ihre Vorstellungen einbringen konnten. Anderseits ist die Forderung, Massenunterkünfte zu vermeiden, auch eine Forderung der Piratenpartei. Eine dezentrale Unterbringung bietet eine bessere Chance zur Integration, wenn die Anzahl von Flüchtlingen in einer Unterkunft möglichst klein gehalten wird und eine Durchmischung mit der einheimischen Bevölkerung von Beginn an geplant wird. (, Abschnitt „Integrativer Umgang mit Asylbewerbern“)
http://piraten-hh.de/programm-piratenpartei-hamburg/

Allerdings erkennen die Piraten Altona in der Frage der Unterbringung nur eine von zumindest drei wichtigen Säulen für eine nachhaltige Integration. Wie im Bürgervertrag bereits formuliert wurde, ist das Erlernen der Sprache und die Integration in den Arbeitsmarkt für den Erfolg der Integrationsbemühungen ebenso maßgeblich.
Die Piraten Altona sehen in den beiden zuletzt genannten Punkte die weitaus größere Herausforderung, sowohl für die Flüchtlinge selbst als auch für die einheimische Bevölkerung.
Für diese wichtigen Ziele gibt es nach unserer Meinung kein Patentrezept, das man auf quantitative Größen reduzieren kann. Die Piraten Altona werden die Entwicklung bei der Integration von Flüchtlingen weiterhin kritisch verfolgen und bei auftretenden Problemen gern ihren Beitrag bei der Diskussion zum Finden der jeweils besten Lösung leisten.
Die Piraten sind nach wie vor und werden wohl immer „Internetpartei“ bleiben. Lösungen, die wir anbieten, basieren auch auf einem globalen Netzwerk und dessen Entwicklung. Es ist in der heutigen Zeit unabdingbar, die Chancen und Möglichkeiten, die die neuen Technologien uns und auch den Flüchtlingen bei der Integration bieten, zur Bewältigung von Herausforderungen zu nutzen. Dies muss auf sinnvolle Weise geschehen, und es darf nicht am Willen oder der Sachkenntnis fehlen.

Der Vorstand Piraten Altona


Ein Kommentar zu Bürgerwille gegen Politik – 1:0

  1. Hello! Cool post, amazing!!!

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