Und es wird wieder ein Klotz!

Am Donnnerstag war die öffentliche Präsentation Präsentation der Architekturentwürfe für die Ecke am Spritzenplatz. Zunächst waren die Altonaer Bürger positiv überrascht, da 2 sehr schöne und passende Entwürfe von den Büros pmp Architekten und Hohaus Hinz & Seifert präsentiert wurden. In beiden sollte der FON-Altbau integriert werden – beide spielten mit unterschiedlichen Höhen.

Der Entwurf von pmp kam bei der Mehrheit der Anwesenden am besten an.

Als dritter Entwurf wurde ein überdimensionierter Klotz-Entwurf von Mudlaff Otte Architekten präsentiert, der von den anwesenden Bürgern überwiegend negativ aufgenommen wurde. Dieser Entwurf wird den Charakter des Platzes am stärksten verändern.

Am nächsten Tag folgte die Entscheidung und die Jury wählte mit schlafwandlerischer Sicherheit genau diesen hässlichen, klotzigen Entwurf. Es ist vor allem der Entwurf, der den Investoren am meisten Geld einbringt. Aber Aufgabe der Politiker ist es Bürgerwillen zu berücksichtigen und nicht den Investoren die Taschen zu füllen.

Warum werden die Altonaer überhaupt gefragt, wenn die Wünsche der Bürger garnicht interessieren? Oder wählt man extra den unbeliebtesten Entwurf?

Die Politik hat sich damit mal wieder über ein erfolgreiches Bürgerbegehren hinweggesetzt. Piraten, Altonaer Bürger und die Initiative „Altonaer Manifest“ sind geschockt.

Bezirksamt und Politik müssen endlich aus der Investoren getriebenen Klotzmanie aufwachen, sonst wird Altona irgendwann ein zweites, aber teures und engeres Kirchdorf Süd! Der Frust der Altonaer über von oben diktierte Großinvestorenprojekte ist groß. Die Bau- und Wohnungspolitik muss grundsätzlich überdacht und verändert werden. Hin zu überwiegend genossenschaftlichen & städtischen Bauprojekten und mehr Demokratie & Transparenz.


Winternotprogramm für Obdachlose

In den nachfolgenden Links gibt es einige Infos zum hamburgweiten Winternotprogramm.

https://www.hinzundkunzt.de/winternotprogramm-start-2018/

https://www.hinzundkunzt.de/winternotprogramm-friesenstrasse/

https://www.hinzundkunzt.de/294-obdachlose-uebernachten-zum-start-im-winternotprogramm/


Veranstaltung für kommunale Rechte im Bezirk!

Am 18. Oktober 2018 fand im Altonaer Rathaus die Veranstaltung des Altonaer Manifest “Aufbruch für kommunale Rechte im Bezirk” statt.

Hier geht es zur Infoseite des Altonaer Manifest:

https://altonaer-manifest.de/aktuelles.php#181106-kommunleRechte

Der Abend endetet mit folgender Resolution:

“Wir, die Anwesenden der Veranstaltung “Aufbruch für kommunale Rechte im Bezirk” beschließen, überall in Hamburg eine Kampagne einzuleiten, deren Ziel es ist, mittels eines Volksentscheides die Hamburgische Verfassung dahingehend zu ändern, dass die kommunale Selbstverwaltung in den Bezirken und Stadtteilen gesetzlich verankert wird.”

Sie wurde bei 4 Enthaltungen und keinen Gegenstimmen angenommen


Wo bleiben die Sozialwohnungen?

Quantum und Procom versprachen als Ausgleich für den Zeise 2 Beschiss (Quantum & Procom baute Büroräume für Werbeagenturen statt den versprochenen 86 Sozialwohnungen auf dem Zeise 2 Gelände) 47 Sozialwohnungen auf dem Gelände des Bunkers Behringstraße zu bauen. Auf diese 47 Sozialwohnungen warten die Ottenser noch bis heute. Angebliche Statikprobleme verzögern nun das Projekt. Erwartungsgemäß werden sich die Investoren jede Projektverteuerung durch die Reduzierung der Anzahl der Sozialwohnungen vergolden lassen … und werden versuchen Bindungsfreie Miet- oder Eigentumswohnungen vom Bezirk zu erpressen.

Die Altonaer Piraten fordern, dass Quantum und Procom endlich ihr Versprechen einlösen und die 47 Sozialwohnungen so schnell wie möglich ohne Einschränkungen bauen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Stadt weiterhin mit Investoren, die Versprechen brechen arbeitet und an diese Investoren ständig neue Projekte vergibt.

https://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article215403437/SPD-Ottensen-Wo-bleiben-die-Sozialwohnungen.html

 

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Ein Aufruf vom Hamburger Bündnis gegen Rechts

Zwei Demos:

11. Juli – Kundgebung und Demo Alma-Wartenberg-Platz (Altona) ab 18 Uhr

Tag der Urteilsverkündung am 11. Juli – Kein Schlussstrich Aktionen in Hamburg!

Am 11. Juli wird am Münchener Oberlandesgericht das Urteil gesprochen. Das Urteil in München darf zu keinem Schlussstrich unter dem NSU-Komplex werden. Deshalb wollen wir am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr in Hamburg-Altona auf die Straße gehen. Nach einer längeren Kundgebung werden wir eine kurze Strecke gemeinsam durch Altona demonstrieren. Am Samstag nach der Urteilsverkündung wird eine Demonstration des Hamburger Bündnis gegen Rechts durch die Hamburger Innenstadt ziehen.

Kundgebung parallel zu den bundesweiten Aktionen am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr auf dem Alma-Wartenberg-Platz, in Altona. Nach der Kundgebung wird am Tatort, in der Schützenstraße, wo Süleyman Taşköprü ermordet wurde, im Gedenken an Süleyman Taşköprü und andere NSU-Ofer eine Gedenkveranstaltung durchgeführt.

14. Juli – Demonstration kein Schlussstrich Hansa-Platz (St. Georg) ab 14 Uhr

Große Bündnisdemonstration am Samstag nach der Urteilsverkündung durch die Hamburger Innenstadt. Mit dieser Demonstration, die um 14 Uhr am Hansaplatz in St. Georg beginnt, wollen wir deutlich machen, dass mit der Urteilsverkündung kein Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex gezogen werden darf.

Hier eine gute Begründung, weshalb man zu den Demos kommen sollte:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-ende-des-nsu-prozesses-nichts-ist-in-ordnung.1005.de.html?dram:article_id=422387


Zukünftige Veranstaltungen

Keine bevorstehenden Events