Wo bleiben die Sozialwohnungen?

Quantum und Procom versprachen als Ausgleich für den Zeise 2 Beschiss (Quantum & Procom baute Büroräume für Werbeagenturen statt den versprochenen 86 Sozialwohnungen auf dem Zeise 2 Gelände) 47 Sozialwohnungen auf dem Gelände des Bunkers Behringstraße zu bauen. Auf diese 47 Sozialwohnungen warten die Ottenser noch bis heute. Angebliche Statikprobleme verzögern nun das Projekt. Erwartungsgemäß werden sich die Investoren jede Projektverteuerung durch die Reduzierung der Anzahl der Sozialwohnungen vergolden lassen … und werden versuchen Bindungsfreie Miet- oder Eigentumswohnungen vom Bezirk zu erpressen.

Die Altonaer Piraten fordern, dass Quantum und Procom endlich ihr Versprechen einlösen und die 47 Sozialwohnungen so schnell wie möglich ohne Einschränkungen bauen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Stadt weiterhin mit Investoren, die Versprechen brechen arbeitet und an diese Investoren ständig neue Projekte vergibt.

https://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article215403437/SPD-Ottensen-Wo-bleiben-die-Sozialwohnungen.html

 

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Ein Aufruf vom Hamburger Bündnis gegen Rechts

Zwei Demos:

11. Juli – Kundgebung und Demo Alma-Wartenberg-Platz (Altona) ab 18 Uhr

Tag der Urteilsverkündung am 11. Juli – Kein Schlussstrich Aktionen in Hamburg!

Am 11. Juli wird am Münchener Oberlandesgericht das Urteil gesprochen. Das Urteil in München darf zu keinem Schlussstrich unter dem NSU-Komplex werden. Deshalb wollen wir am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr in Hamburg-Altona auf die Straße gehen. Nach einer längeren Kundgebung werden wir eine kurze Strecke gemeinsam durch Altona demonstrieren. Am Samstag nach der Urteilsverkündung wird eine Demonstration des Hamburger Bündnis gegen Rechts durch die Hamburger Innenstadt ziehen.

Kundgebung parallel zu den bundesweiten Aktionen am Tag der Urteilsverkündung um 18 Uhr auf dem Alma-Wartenberg-Platz, in Altona. Nach der Kundgebung wird am Tatort, in der Schützenstraße, wo Süleyman Taşköprü ermordet wurde, im Gedenken an Süleyman Taşköprü und andere NSU-Ofer eine Gedenkveranstaltung durchgeführt.

14. Juli – Demonstration kein Schlussstrich Hansa-Platz (St. Georg) ab 14 Uhr

Große Bündnisdemonstration am Samstag nach der Urteilsverkündung durch die Hamburger Innenstadt. Mit dieser Demonstration, die um 14 Uhr am Hansaplatz in St. Georg beginnt, wollen wir deutlich machen, dass mit der Urteilsverkündung kein Schlussstrich unter die Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex gezogen werden darf.

Hier eine gute Begründung, weshalb man zu den Demos kommen sollte:

https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-ende-des-nsu-prozesses-nichts-ist-in-ordnung.1005.de.html?dram:article_id=422387


AfD will Meldeplattform für kritische Lehrer einrichten

Wie die Leipziger Volkzeitung in ihrem heutigem Bericht meldet, plant die Hambuger AfD eine interaktive Meldeplattform einzurichten, auf der Eltern und Schüler parteikritische Lehrer melden können.

Weiterlesen hier:

http://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/AfD-will-Meldeplattform-fuer-kritische-Lehrer-einrichten


HINWEIS

Die nächste Sitzung des

SONDERAUSSCHUSSES “GEWALTTÄTIGE AUSSCHREITUNGEN RUND UM DEN G20-GIPFEL IN HAMBURG”
findet statt am
Donnerstag, dem 31. Mai 2018, um 17:00 Uhr
in der Kulturkirche Altona, Bei der Johanniskirche 22, 22767 Hamburg.
Tagesordnung:
1. Drs. 21/9805    Parlamentarische Aufarbeitung nach dem G20-Gipfel – Einsetzung eines Sonderausschusses – Gewalttätige Ausschreitungen rund um den G20- Gipfel in Hamburg – Dank an alle Einsatzkräfte – Härtefallfonds für Entschädigungen sofort verfügbar machen
(Antrag SPD, GRÜNE)
hier: Durchführung einer Öffentlichen Anhörung gemäß § 59 der Geschäftsordnung der Hamburgischen Bürgerschaft
2. Verschiedenes
Hinweis:
Die Sitzung wird im Internet live übertragen!


STADT GEHT AUCH ANDERS !!!

Aufruf zur 2. ALTONAER FAHRRADDEMO für eine sozial gerechte Wohnraumpolitik

am Samstag 26.Mai 2018
Start: 15 Uhr FABRIK Altona (Barner Str. gegenüber Villa Dunkelbunt).

Überall wird gebaut. Großinvestoren »verdichten« die Stadt mit immer neuen Luxuswohnungen und teuren Bürobauten. Grünflächen, Kleingärten und Innenhöfe verschwinden. Kleine Gewerbetreibende müssen um ihre Existenz fürchten. Die wenigen Sozialwohnungen, die gebaut werden, sind meist nur für 15 Jahre sozial gebunden. Danach werden sie teuer vermietet oder verkauft. So steigen die Mieten immer weiter.
Ärmere Menschen und Normalverdiener*innen werden verdrängt an den Stadtrand oder ins Umland.
Diese Politik nützt nur Investoren und Besserverdienenden. Damit muss Schluss sein! Wir brauchen dauerhaft gemeinnützige Wohnungen, eine Begrenzung der Mieten und echte Mitentscheidung der Betroffenen!
Wie schon bei unser ersten Fahrraddemo im letzten Herbst besuchen wir am 26. Mai Orte in Altona, die von Investoren bedroht sind oder gegen Investoreninteressen durchgesetzt wurden.

• Die Bewohner*innen der VILLA DUNKELBUNT kämpfen für den Erhalt des Wohnprojekts samt Kulturraum und Werkstatt zu gleichen Konditionen. Die Fa. Köhler & von Bargen hat das markante Ensemble an der Ecke Barnerstraße/Bahrenfelder Straße gekauft und will es abreißen.
• Gegen jede Vernunft will die DB den FERNBAHNHOF ALTONA schließen und durch einen Neubau mit zwei 20-stöckigen Hochhaustürmen am Friedhof Diebsteich ersetzen (Gesamtkosten über 1 Mrd. €). PRELLBOCK ALTONA kämpft dafür, dass der Bahnhof bleibt, wo er ist.
• Ottensens Straßen sind laut, zugeparkt und gefährlich. Dreckige Luft und Lärm machen krank, der Klimawandel zwingt zu sofortigem Handeln. Die OTTENSER GESTALTEN wollen ein lebens- und liebenswertes Viertel. Die Verkehrs-Ini macht Druck für nachhaltige Politik
• In der EIMSBÜTTLER STRASSE 135 will ein Investor den Bunker abreißen und auf sieben Geschossen 70 »Microappartements« à 20 m² bauen. Die Initiative »NachbarInnen für nachhaltige Nachbarschaft« fordert stattdessen familiengerechte und soziale Stadtplanung. Keine Miniwohnungen für Maxirenditen.
• Der siebengeschossige Neubau in der der Bartelsstraße 65 reicht dem Investor Köhler & von Bargen nicht: Zusätzlich soll das Innenhof-Biotop mit seinen 27 alten Bäumen einem Neubau mit 11 Eigentumswohnungen weichen. Die Anwohnerinitiative SCHANZENBIOTOP will diese grüne Oase erhalten.
• Im Werkhof BERNSTORFFSTRASSE 117 wohnen und arbeiten über hundert Handwerker und Künstler. Jetzt hat ein Berliner Großinvestor das Areal gekauft. Die Menschen dort wehren sich, weil sie befürchten, dass ihre Wohn- und Arbeitsstätten durch teure Neubauten ersetzt werden.
• Der Kulturenergiebunker KEBAP in der Schomburgstraße ist ein positives Beispiel: So könnte soziale Stadtentwicklung aussehen!
Hier soll erneuerbare Energie erzeugt werden, um mit dem Gewinn Kulturprojekte im Bunker zu finanzieren. Noch wird verhandelt …

Hier die Demoroute:
Demoroutr2018_03


Zukünftige Veranstaltungen

Keine bevorstehenden Events